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Pfarrei St. Vinzenz 
Königsberger Str. 17
97318 Kitzingen

Telefon: 09321 – 33107
Telefax: 09321 – 3900433
eMail: gustre@t-online.de und st-vinzenz.kitzingen@bistum-wuerzburg.de



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Einladung an alle Interessierten:


Meditativer Abend bei der WorldPress Photo Ausstellung

So ist der meditative Abend - Gedanken zum Menschsein - am kommenden

Donnerstag 22. Februar um 19.30 Uhr

bei der World Press  Photo Ausstellung in der Rathaushalle Kitzingen überschrieben. Mitglieder der evangelischen und katholischen Gemeinde in Kitzingen machen sich Gedanken zu einzelnen Bildern der Ausstellung. Bei einem kleinen Rundgang und eventuell einem kleinen Austausch können sich die Besucher der Ausstellung anschließen. Die musikalische Umrahmung kommt vom Jazzensemble des Egbert Gymnasium Münsterschwarzach.



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1. Lesung: Genesis 9,8 - 15
2. Lesung:1. Petrus 3,18 - 22
Evangelium: Markus 1,12 - 15



>> Danach trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes. <<



VERSUCHUNG IM PARADIES

Jesus lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm - in der Versuchungsgeschichte des Evangelisten Markus beschreibt dieser den Ort der Versuchung, die Wüste, wie das Paradies. In dieses Paradies bricht der Satan ein, um Jesus zu versuchen. Über den Inhalt der Versuchung schreibt Markus nichts, auch nicht darüber, wie Jesus den Versuchungen widerstanden hat. Dass er widerstanden hat, belegt der Fortgang der Geschichte: Jesus verkündet: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Diese Verkündigung gilt auch uns heute. Wir könnten wie im Paradies leben - wenn da nicht das Böse in der Welt wäre.











Bibelwort: Markus 1.40-45

Warum muss es so spröde und kantig beginnen? Warum muss das öffentliche Leben Jesu ausgerechnet in der Wüste mit ihrer Trockenheit, ihren Versuchungen und den "wilden Tieren" losgehen? Und warum werden wir ausgerechnet am 1. Fastensonntag mit diesem Evangelium in die Fastenzeit geschickt? Die 40 Tage in der Wüste kommen auch im Matthäus- und im Lukasevangelium vor, aber bei Markus wird die Geschichte - wie das ganze Markusevangelium überhaupt - noch knapper und noch sperriger dargestellt. Aber das macht nichts; vielleicht soll in aller Nüchternheit auf Wesentliches hingewiesen werden. Der heilige Ignatius von Loyola beginnt seine Exerzitien mit dem deutlichen Hinweis, dass das Ziel unseres Lebens ist, uns immer wieder neu auf Gott auszurichten, und zwar in allem und mit allem Schönen und Schwierigen, was das Leben ausmacht. Und dass es immer wieder neu darum geht, "das Leben zu ordnen". Vielleicht, nein ganz sicher gibt es da eine Parallele: Das heutige Evangelium, der Einstieg in die Fastenzeit, möchte uns darauf hinweisen, dass wir uns auch in dieser Fastenzeit wieder neu auf Gott ausrichten sollen, können und dürfen. Und deshalb ist das, worum es nicht nur in dieser Fastenzeit, sondern in unserem Leben und Glauben überhaupt geht, so knapp und klar auf den Punkt gebracht: "Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!"


Christine Rod MC
 



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Witz der Woche:



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„Die Armen – unsere Herren“

Vinzenz von Paul wurde 1581 im Südwesten Frankreichs in eine Kleinbauernfamilie geboren. Sein Vater ließ den Jungen unter großen finanziellen Opfern studieren – in der Hoffnung, er könne als Priester die Familie unterstützen. Mit 19 Jahren wird er geweiht und erwirbt bald die Befähigung zum Universitätslehrer. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt landet er in Paris – in der Klemme zwischen protzigem Reichtum und entsetzlichem Elend der Rechtlosen. Vinzenz, als Erzieher einer reichen Adelsfamilie noch ganz auf der Linie der väterlichen Hoffnungen, weiß im Herzen: Er gehört auf die Seite der Geschundenen. Jesu Wort „Das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,35) treibt ihn.

So wird er Pfarrer armer Bauern und bleibt doch in Kontakt mit Adeligen. In einer Sonntagspredigt bittet er um Hilfe für eine schwerkranke Familie. Das Echo ist so groß, dass Vinzenz kurzum einen Verein zur Hauskrankenpflege gründet, genannt „Charité“, der auch in anderen Städten Fuß fasst – der Anfang der Caritas-Pflegestationen. 1619 wird er Seelsorger der französischen Galeerensklaven, 1925 gründet Vinzenz eine Gemeinschaft zur Evangelisierung des Landvolkes und zur Weiterbildung der Priester, die „Kongregation der Mission“ (CM), bekannt als „Vinzentiner“ oder „Lazaristen“ nach ihrer ersten Wirkungsstätte, dem Leprosarium St. Lazare in Paris. Dort betreut die Gemeinschaft auch Geisteskranke und Vinzenz entwickelt die Grundzüge einer Pastoralpsychiatrie. 1633 folgt zusammen mit der adeligen Witwe Luise Marillac die Gründung der „Barmherzigen Schwestern“ oder „Vinzentinerinnen“, die ohne Klausur und Ordenstracht ganz bei den Armen leben sollten. In den Schrecken des 30-jährigen Krieges werden seine Teams für Tausende zur letzen Rettung. All seinen Gründungen gibt er das Motto: „Die Armen sind unsere Herren.“ Ein Zitat von Vinzenz von Paul charakterisiert sehr treffend sein Wirken: „Für glanzvolle Taten findet Gott genügend Arbeiter, jedoch für unscheinbares Wirken braucht er noch viele.“

Am 27. September 1660, vor 350 Jahren, stirbt er in Paris – im selben Jahr wie die heilige Luise Marillac. Seine Beisetzung erfolgte on der Kapelle der Lazaristen in Paris; 1737 wird er heiliggesprochen.

Hans Brunner


Unser Kirchenpatron der Hl. Vinzenz von Paul in unserer Pfarrkirche St. Vinzenz - nach Anklicken des Bildes werden Sie mit unserer Vinzenzseite verknüpft!


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