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Pfarrei St. Vinzenz 
Königsberger Str. 17
97318 Kitzingen

Telefon: 09321 – 33107
Telefax: 09321 – 3900433
eMail: gustre@t-online.de und st-vinzenz.kitzingen@bistum-wuerzburg.de



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>> Alle Termine und Gottesdienstzeiten vom 29. März bis 29. April 2018



Veranstaltung des Kath. Deutschen Frauenbundes St. Johannes und St. Vinzenz innerhalb unserer Pfarreiengemeinschaft.
>> Zum Bildbericht bitte Plakat anklicken!

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Unsere diesjährigen Erstkommunionkinder:

Blasel Alexander, Bogdziewicz Krystian, Burggraf Gina, Burger Veit, Burggraf Vito, De Luca Damian, Hölting Mandy, Jelini Mihael, Kächelein Leyla, Kürbis Rihanna, Latuszek Mateusz, Lenhart Emilia, Lenhart Santino, Lenz Fabio, Link Niklas, Lutz Lion David, Melber Luis, Rakoczy Lena und Till Benedikt

Eine kleine Auswahl aus allen Aufnahmen nach Anklicken des Bildes!
Fotos: Günter Streit

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1. Lesung: Apostelgeschichte 3,12a.13-15.17-19
2. Lesung: 1. Johannes 2,1-5a

Evangelium: Lukas 24,35-48



>> Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen:Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. <<




... ist oft etwas Arbeit. Ein Zeuge zu sein, fällt nur manchmal einfach so vom Himmel. Meine Arbeit daran ist aber nicht schwer und heißt nur: Ich darf mich nicht gehen lassen. Nicht immer und überall alle viere von mir strecken. Das tut sicher mal gut, aber es tut nicht lange gut. Dann mache ich meine Augen wieder auf und sehe die Hoffnung, die auf mich wartet. Ich sehe, was mich trägt. Und was mich nötig hat. Und ich erinnere mich, wie Jesus damals seine Jünger leise anstachelte und sagte: Seid Zeugen der Hoffnung, die da ist. An Gott glauben, ist hoffen. Hoffen darauf, dass mein Leben Sinn ergibt. Mit Gottes Hilfe.









Bibelwort: Lukas 24,35-48

A U S G E L E G T !

Jesus erklärt sich selbst. In diesen Worten lesen wir eine der längsten Predigten, die Jesus in den Evangelien hält - sieht man einmal von den langen Reden Jesu im Johannesevangelium ab. Auch Lukas weiß also am Ende seines Evangeliums, dass eine Zusammenfassung von allem noch einmal guttut. Die Zusammenfassung heißt: Es musste alles so kommen. Es war vorhergesagt, es war Gottes Wille, also geschah und geschieht es. Jetzt kann Jesus wieder gehen, vornehmer: entrückt werden, bildlicher: in den Himmel auffahren. Johannes hingegen kann, obwohl er sonst viele Worte macht, das alles in drei Worten zusammenfassen: Es ist vollbracht. Nicht nur geschehen: vollbracht. Also erfüllt. Und wir brauchen dann ein Leben lang, um die Worte zu verstehen. Worte des Himmels auf der Erde. Die Erde hat eine große Macht. Bis dahin, dass sie uns den Himmel entrücken kann. Er spielt dann keine Rolle mehr im Leben. Es sei denn, man sucht ihn, braucht ihn, kann nicht mehr ohne ihn. Dann erinnert man sich an Gottes Sohn auf der Erde, sein Sterben und Auferstehen, und weiß wieder: Ohne Himmel geht gar nichts. Es muss immer Liebe sein. Jeden Tag, jede Stunde. Dann fragen wir uns, wo die Liebe herkommt, und erinnern uns vielleicht an Sätze Jesu wie: Seid barmherzig wie der Vater im Himmel. Dann ist klar: Ohne den Himmel geht gar nichts. Darum lebte Jesus.  

Michael Becker

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Voller Angst statt guter Hoffnung 

















Dass werdende Eltern über die Entwicklung ihres ungeborenen Kindes Bescheid wissen möchten, ist eine Selbstverständlichkeit. Schonende Verfahren, die nicht in die Schwangerschaft eingreifen wie Ultraschalluntersuchungen sind allgemein anerkannt. Die Präimplantationsdiagnostik ist jedoch eine Untersuchung, die einerseits für das ungeborene Leben nicht ungefährlich ist und andererseits einen Eingriff darstellt, der weitreichende Folgen haben kann. Generell gilt immer noch, was der frühere Limburger Bischof Franz Kamphaus vor fast zwanzig Jahren gesagt hat: "Im Zeitalter der pränatalen Diagnostik sind die meisten Frauen nicht mehr "guter Hoffnung", sondern voller Ängste. Vielfach gehen sie eine "Schwangerschaft auf Probe" ein und akzeptieren ihre Schwangerschaft erst nach einem gesunden Befund."















DAS KREUZ

Es ist das wichtigste Zeichen des Christentums. Ihr findet es in jeder Kirche, viele Menschen haben eins zur Hause an der Wand hängen, manche tragen eins an einer Kette um den Hals. Ihr wisst natürlich längst, wovon ich rede: vom Kreuz. Das Kreuz ist das Symbol des Christentums, da Jesus am Kreuz gestorben ist. Daran denken wir an Karfreitag. Doch mit dem Tod war ja die Geschichte von Jesus noch nicht am Ende, denn er ist vom Tod auferstanden. Das feiern wir an Ostern. Immer wenn wir ein Kreuz sehen, denken wir also nicht nur an den Tod Jesu, sondern auch an seine Auferstehung. Diese Auferstehung ist der wichtigste Inhalt des christlichen Glaubens. Weil alle Menschen darauf hoffen dürfen - wie Jesus - nach ihrem Tod in ein Leben bei Gott aufzuerstehen. Kreuze gibt es in unterschiedlichen Formen und aus ganz unterschiedlichen Materialien. Es gibt sie sehr groß und sehr klein. Der Hauptunterschied ist, ob es ein Kreuz ist mit dem Körper Jesu oder ohne. Ein Kreuz mit dem Leib Jesu heißt auch Kruzifix. Bei den Kruzifixen hängt über dem Leib Jesu oft ein Schild. Meistens stehen da-rauf nur vier Buchstaben: INRI. Das ist eine Abkürzung für vier lateinische Worte: Jesus Nazarenus Rex Iudaeorum. Diese Worte bedeuten auf Deutsch: Jesus von Nazareth, der König der Juden. Auf dem Schild steht, warum Jesus zum Tode verurteilt wurde: Weil er sich zum König der Juden gemacht hätte. Jedoch stimmt das gar nicht. Jesus wollte kein König sein. Wenn ihr heute ein Kreuz seht; sei es in einer Kirche oder bei euch zu Hause; dann denkt daran, dass Jesus für uns gestorben ist, um auch für uns den Tod zu besiegen. Das ist schwer zu verstehen, doch ihr dürft darauf vertrauen, dass das Leben nicht mit dem Tod endet, sondern bei Gott im Himmel weitergeht.



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„Die Armen – unsere Herren“

Vinzenz von Paul wurde 1581 im Südwesten Frankreichs in eine Kleinbauernfamilie geboren. Sein Vater ließ den Jungen unter großen finanziellen Opfern studieren – in der Hoffnung, er könne als Priester die Familie unterstützen. Mit 19 Jahren wird er geweiht und erwirbt bald die Befähigung zum Universitätslehrer. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt landet er in Paris – in der Klemme zwischen protzigem Reichtum und entsetzlichem Elend der Rechtlosen. Vinzenz, als Erzieher einer reichen Adelsfamilie noch ganz auf der Linie der väterlichen Hoffnungen, weiß im Herzen: Er gehört auf die Seite der Geschundenen. Jesu Wort „Das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,35) treibt ihn.

So wird er Pfarrer armer Bauern und bleibt doch in Kontakt mit Adeligen. In einer Sonntagspredigt bittet er um Hilfe für eine schwerkranke Familie. Das Echo ist so groß, dass Vinzenz kurzum einen Verein zur Hauskrankenpflege gründet, genannt „Charité“, der auch in anderen Städten Fuß fasst – der Anfang der Caritas-Pflegestationen. 1619 wird er Seelsorger der französischen Galeerensklaven, 1925 gründet Vinzenz eine Gemeinschaft zur Evangelisierung des Landvolkes und zur Weiterbildung der Priester, die „Kongregation der Mission“ (CM), bekannt als „Vinzentiner“ oder „Lazaristen“ nach ihrer ersten Wirkungsstätte, dem Leprosarium St. Lazare in Paris. Dort betreut die Gemeinschaft auch Geisteskranke und Vinzenz entwickelt die Grundzüge einer Pastoralpsychiatrie. 1633 folgt zusammen mit der adeligen Witwe Luise Marillac die Gründung der „Barmherzigen Schwestern“ oder „Vinzentinerinnen“, die ohne Klausur und Ordenstracht ganz bei den Armen leben sollten. In den Schrecken des 30-jährigen Krieges werden seine Teams für Tausende zur letzen Rettung. All seinen Gründungen gibt er das Motto: „Die Armen sind unsere Herren.“ Ein Zitat von Vinzenz von Paul charakterisiert sehr treffend sein Wirken: „Für glanzvolle Taten findet Gott genügend Arbeiter, jedoch für unscheinbares Wirken braucht er noch viele.“

Am 27. September 1660, vor 350 Jahren, stirbt er in Paris – im selben Jahr wie die heilige Luise Marillac. Seine Beisetzung erfolgte on der Kapelle der Lazaristen in Paris; 1737 wird er heiliggesprochen.

Hans Brunner


Unser Kirchenpatron der Hl. Vinzenz von Paul in unserer Pfarrkirche St. Vinzenz - nach Anklicken des Bildes werden Sie mit unserer Vinzenzseite verknüpft!


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