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Pfarrei St. Vinzenz 
Königsberger Str. 17
97318 Kitzingen

Telefon: 09321 – 33107
Telefax: 09321 – 3900433
eMail: gustre@t-online.de und st-vinzenz.kitzingen@bistum-wuerzburg.de




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>  Heilig Abend alleine? Einladung für den "Heiligen Abend 2018"


>  Einladung zum Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün

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1. Lesung: Baruch 5,1-9
2. Lesung: Philipper 1,4-6.8-11
Evangelium: Lukas 3,1-6



>> Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündigte dort überall Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. So erfüllte sich, was im Buch der Reden des Propheten Jesaja steht: Eine Stimme ruft in der Wüste  <<















Die das große Wort führen, verstummen vor dem Rufer in der Wüste. Die, die meinen, um sie drehe sich alles, werden Statisten, rollen dem Herrn den roten Teppich aus, sind nicht der Mittelpunkt, sondern werden zum Beiwerk des Geschehens. Der Fingerzeig des Täufers verweist auf den, der wirklich wichtig ist.






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<< Bericht über Festgottesdienst, Begegnung und Preisverleihung -
Bitte das Bild anklicken!



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DAS KREUZ

Es ist das wichtigste Zeichen des Christentums. Ihr findet es in jeder Kirche, viele Menschen haben eins zur Hause an der Wand hängen, manche tragen eins an einer Kette um den Hals. Ihr wisst natürlich längst, wovon ich rede: vom Kreuz. Das Kreuz ist das Symbol des Christentums, da Jesus am Kreuz gestorben ist. Daran denken wir an Karfreitag. Doch mit dem Tod war ja die Geschichte von Jesus noch nicht am Ende, denn er ist vom Tod auferstanden. Das feiern wir an Ostern. Immer wenn wir ein Kreuz sehen, denken wir also nicht nur an den Tod Jesu, sondern auch an seine Auferstehung. Diese Auferstehung ist der wichtigste Inhalt des christlichen Glaubens. Weil alle Menschen darauf hoffen dürfen - wie Jesus - nach ihrem Tod in ein Leben bei Gott aufzuerstehen. Kreuze gibt es in unterschiedlichen Formen und aus ganz unterschiedlichen Materialien. Es gibt sie sehr groß und sehr klein. Der Hauptunterschied ist, ob es ein Kreuz ist mit dem Körper Jesu oder ohne. Ein Kreuz mit dem Leib Jesu heißt auch Kruzifix. Bei den Kruzifixen hängt über dem Leib Jesu oft ein Schild. Meistens stehen da-rauf nur vier Buchstaben: INRI. Das ist eine Abkürzung für vier lateinische Worte: Jesus Nazarenus Rex Iudaeorum. Diese Worte bedeuten auf Deutsch: Jesus von Nazareth, der König der Juden. Auf dem Schild steht, warum Jesus zum Tode verurteilt wurde: Weil er sich zum König der Juden gemacht hätte. Jedoch stimmt das gar nicht. Jesus wollte kein König sein. Wenn ihr heute ein Kreuz seht; sei es in einer Kirche oder bei euch zu Hause; dann denkt daran, dass Jesus für uns gestorben ist, um auch für uns den Tod zu besiegen. Das ist schwer zu verstehen, doch ihr dürft darauf vertrauen, dass das Leben nicht mit dem Tod endet, sondern bei Gott im Himmel weitergeht.



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„Die Armen – unsere Herren“

Vinzenz von Paul wurde 1581 im Südwesten Frankreichs in eine Kleinbauernfamilie geboren. Sein Vater ließ den Jungen unter großen finanziellen Opfern studieren – in der Hoffnung, er könne als Priester die Familie unterstützen. Mit 19 Jahren wird er geweiht und erwirbt bald die Befähigung zum Universitätslehrer. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt landet er in Paris – in der Klemme zwischen protzigem Reichtum und entsetzlichem Elend der Rechtlosen. Vinzenz, als Erzieher einer reichen Adelsfamilie noch ganz auf der Linie der väterlichen Hoffnungen, weiß im Herzen: Er gehört auf die Seite der Geschundenen. Jesu Wort „Das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,35) treibt ihn.

So wird er Pfarrer armer Bauern und bleibt doch in Kontakt mit Adeligen. In einer Sonntagspredigt bittet er um Hilfe für eine schwerkranke Familie. Das Echo ist so groß, dass Vinzenz kurzum einen Verein zur Hauskrankenpflege gründet, genannt „Charité“, der auch in anderen Städten Fuß fasst – der Anfang der Caritas-Pflegestationen. 1619 wird er Seelsorger der französischen Galeerensklaven, 1925 gründet Vinzenz eine Gemeinschaft zur Evangelisierung des Landvolkes und zur Weiterbildung der Priester, die „Kongregation der Mission“ (CM), bekannt als „Vinzentiner“ oder „Lazaristen“ nach ihrer ersten Wirkungsstätte, dem Leprosarium St. Lazare in Paris. Dort betreut die Gemeinschaft auch Geisteskranke und Vinzenz entwickelt die Grundzüge einer Pastoralpsychiatrie. 1633 folgt zusammen mit der adeligen Witwe Luise Marillac die Gründung der „Barmherzigen Schwestern“ oder „Vinzentinerinnen“, die ohne Klausur und Ordenstracht ganz bei den Armen leben sollten. In den Schrecken des 30-jährigen Krieges werden seine Teams für Tausende zur letzen Rettung. All seinen Gründungen gibt er das Motto: „Die Armen sind unsere Herren.“ Ein Zitat von Vinzenz von Paul charakterisiert sehr treffend sein Wirken: „Für glanzvolle Taten findet Gott genügend Arbeiter, jedoch für unscheinbares Wirken braucht er noch viele.“

Am 27. September 1660, vor 350 Jahren, stirbt er in Paris – im selben Jahr wie die heilige Luise Marillac. Seine Beisetzung erfolgte on der Kapelle der Lazaristen in Paris; 1737 wird er heiliggesprochen.

Hans Brunner


Unser Kirchenpatron der Hl. Vinzenz von Paul in unserer Pfarrkirche St. Vinzenz - nach Anklicken des Bildes werden Sie mit unserer Vinzenzseite verknüpft!


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