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Die Freude über den Besuch der Bischöfe aus dem Bistum Würzburg stand im Mittel- punkt eines Pontifikalgottes- dienstes in der Stadtpfarrkirche St. Johannes. Die Eucharistiefeier zelebrierten gemeinsam Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof Helmut Bauer, Dekan Herbert Baumann und stellvertretender Dekan Matthäus Sandrock.




In seiner Predigt spannte Bischof Hofmann seinen Bogen zum Fest Kathedra Petri. "Das ist nicht die Kathedra als Lehr- kanzel, die von Michelangelo in St. Peter in Rom groß unter dem Heilig-Geist-Fenster aufgestellt wurde, sondern es ist viel- mehr die römische Sitte, die an den Gräbern der Ver- storbenen Treffen veranstaltete, Gastmähler hielt und für den Ver- storbenen einen leeren Stuhl bereit stellte", erläuterte er. Dabei werde dieses Fest als eine Memoria an den verstorbenen Petrus verstanden, den ersten Papst, der unter der Peterskuppel in einem einfachen Erdgrab bestattet wurde und über dem sich jetzt der Papstaltar erhebt. Petrus sei ein sündiger Mensch gewesen und trotzdem sei er der erste Papst geworden und nicht Johannes, der Lieblingsjünger Jesus. Diese Anbindung an Petrus und an seinen Nachfolger, den jetzigen Papst Benedikt XVI. gebe der Kirche die innere Kontinuität - durch die Geschichte der Zeit.

Die Kirche habe viel "Auf und Ab" erlebt. In der heutigen Zeit stehe sie wieder in einer großen Umbruchsituation. "Dem wollen wir in unserem Bistum Würzburg gerecht werden durch zwei Initiativen", kündigte unser Bischof an.

Das eine sei die Errichtung der Pfarreiengemeinschaft. "Ich bitte darum, dass die einzelnen Priester dieses Ansinnen nicht blockieren, sondern dass sie zusammen mit den Pfarrgemeinderäten dieses Problem verinnerlichen und mitziehen. Sie mögen helfen, es zu Wege zu bringen."

Die zweite Herausforder-ung sei die Berufungs-initiative, die in Würzburg am ersten Advents-sonntag gestartet wurde mit dem Thema "Mensch - Christ - Mut zu mehr". Es gehe um die Berufung zum Menschen, zum Christ sein und um die Berufung zur engeren Nachfolge in einem der geistlichen Berufe Priester, Diakon oder Ordensleute. "Das ist mein Hauptthema", sagte der Bischof bevor er auf seine Erlebnisse am ersten Tag der Visitation in Ktzingen näher einging.


Er habe schon zu Beginn der Besuchstour wichtige Einblicke in die unterschied-lichsten Bereiche erhalten, die das Dekanat Kitzingen auszeichnen, so beispielsweise eine große Fabrik in der 700 Beschäftigte harte Arbeit leisten. "Ich konnte den Lebensalltag dieser Mitmenschen sehen und den Hintergrund erkennen, auf dem sie den Zugang zur Kirche brauchen." Berührt hat den Bischof die Begegnung mit den kranken Menschen in der Klinkik Kitzinger Land. "Da sah ich die unterschied- lichsten Schwierigkeiten und  Auswirkungen der heutigen Gesundheitsreform". Bischof Friedhelm blickte auf seinen Besuch im Altenheim St. Elisabeth zurück, in dem "die Senioren aufgefangen werden". Man spüre, dass die Kirche bei diesen alten Menschen ein Ressort finde zum Gebet, das bei den Arbeitenden oft leicht verloren gehe.

Der Bischof ging schließlich auf die Begegnung mit den Verantwortlichen in der Caritas ein. Die Caritas sei der zweite Lungenflügel, mit dem die Christen atmen. Ein Lungenflügel sei die Verkündigung der Sakramente, der andere die soziale pastorale Nächstenliebe. Das berühre besonders die verschiedenen Aufgaben des Dekanats, aber auch Wallfahrtsorte, die Abei Münsterschwarz- ach, die unterschiedlichen Bereiche der Jugendarbeit, die Kindergärten und Schulen.





Die gemeinsame Zelebration des Pontifikalamtes


Der Segen der beiden Bischöfe Helmut Bauer und Fiedhelm Hofmann.









Unter den feierlichen Klängen der Vleugels-Orgel ziehen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof Helmut Bauer, Dekan Herbert Baumann, die Konzelebranten und die Ministranten am Ende des Gottesdienstes aus der Pfarrkirche St. Johannes




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Zusammenkunft der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen am Samstag, 10. März 2007 im Dekanatszentrum




Die Umstruktrierung des Bistums in Pfarreiengemeinschaften ist eine der vorrangigen Aufgaben von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann.

Der Bischof wies ausdrücklich darauf hin, dass bei der Umstrukturierung keine einzige Pfarrei aufgelöst werde. Er ermutigte die Anwesenden, sich mit Gott- vertrauen auf neue Wege einzulassen und die Neuordnung nach Kräften zu unterstützen.




Im Dekanatszentrum betonte Bischof Friedhelm auch den Wert von Laienarbeit in der Kirche, seien es nun hauptamtliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter. Er sprach allen Anwesenden seinen Dank aus für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Im Vorfeld waren in den Pfarrgemeinderäten Überlegungen angestellt und Fragen zusammengestellt worden, die nun aus den einzelnen Gruppen vorgetragen wurden. Meistens betrafen sie die Situation am Ort, beispielsweise ob auch im neuen Seelsorgegebiet das Pfarrhaus bewohnt bleibe. Andere Fragen, wie die nach der unterschiedlichen Größe von Pfarreiengemeinschaften, waren eher allgemeiner Natur.




Unser Bischof hörte den Anliegen mit Interesse und großer Aufmerksamkeit zu und ging auf alle Probleme und Sorgen ein.  Nicht alle Fragen konnte er sofort beantworten, weil ihm das sachliche Hintergrundwissen fehlte. Er versprach, sich kundig zu machen bevor er konkrete Aussagen machen wird.




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Ein Weg, Jugendliche wieder fester an die Kirche zu binden, ist die Reihe "Jugendgottesdienst on Tour". Am Sonntag, 11. März, um 19 Uhr machte diese Tour mit einem Taizegebet im Pfarrheim St. Vinzenz Station. Neben vielen Jugendlichen aus dem ganzen Dekanat Kitzingen nahm auch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Rahmen seiner Visitation teil.





Für ein besonderes Ambiente bei der Begegnung der Jugend aus dem Dekanat Kitzingen mit dem Bischof, hatte das Vorbereitungsteam viel Zeit und Mühe zum Thema Nöte und speziell unter dem Titel "Das macht doch keinen Sinn?" investiert. Vorbereitet wurde das Treffen von der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Kitzingen in Zusammenarbeit mit Vertretern vieler Jugendver- bände aus dem Dekanat.




Das Treffen begann mit einem Taizegebet. Ruhige, sich wiederholende Gesänge in unterschiedlichen Sprachen wechselten sich mit kurzen Besinnungstexten und Phasen der Stille ab.







Bei den Fürbitten konnte jeder sein Anliegen und seine Bitten vor Gott mit einer brennenden Kerze auf einem Kreuz symbolisieren.







Der Bischof bedankte sich bei den Jugendlichen für deren Engagement und für ihren wichtigen Dienst in den Pfarrgemeinden.


Unser verantwortlicher Pfarrer für das Dekanat, Dekan Herbert Baumann





Im zweiten Teil des Abends stellten sich die anwesenden Jugendgruppen dem Bischof mit einem Plakat vor, worauf die Schwerpunkte ihrer Arbeit abgebildet waren.





Sie warteten auf ihren Einsatz - die Jugendlichen von St.Vinzenz am Getränkestand





Vertreten waren die Ministranten der Pfarreien St. Vinzenz Kitzingen, St. Georg Hoheim, St. Johannes Kitzingen, Mainstockheim, Schwarzach, Dettelbach, Sommerach und Nordheim, die Katholischen jungen Gemeinden (KjG) Sommerach und Kitzingen sowie die Pfadfinder aus Wiesentheid und Kitzingen.  




Jede Gruppe hatte die Möglichkeit, dem Bischof eine Frage zu stellen, die er innerhalb von zwei Minuten beantworten musste. So erfuhren die Jugendlichen beispielsweise, was der Bischof in seiner Freizeit am liebsten macht: Durch den Wald spazieren. "Ich male aber auch sehr gerne oder spiele ab und zu Klavier", erzählte er.


Es wurden aber auch drängendere Fragen gestellt, zum Beispiel nach dem Konzept des Bischofs für die Jugendarbeit der Zukunft. "Diese ernste und wichtige Frage kann ich unmöglich in zwei Minunten beantworten", bat der Bischof um Verständnis. "Ich kann nur so viel sagen, dass die Jungen die Zukunft unserer Kirche ist." Seiner Meinung nach haben viele Jugendliche eine Distanz zur Kirche aufgebaut, weil sie dort anscheinend keine Gemeinschaft mehr verspüren. "Deshalb brauchen wir unsere Jugendgruppen, wo diese Gemeinschaft erfahrbar sein soll und damit der Glaube an Gott umgesetzt werden kann.

Zu Ende ging die Veranstaltung mit einem kleinem Spiel, bei dem unser Bischof immer dann aufspringen musste, wenn das Wort "Bischof" fiel. "Eure kleine Showeinlage hat mir gezeigt, dass wir es im Dekanat Kitzingen mit jungen cleveren Leuten zu tun haben, die sich mit großen Arbeitseinsatz engagieren", dankte der Bischof.


Texte z. T. reproduziert "Die Kitzinger"

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