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Pfarrer i. R. Karl-Heinz Albert, von 1966 bis 1983 Pfarrer von St. Vinzenz Kitzingen, ist am Mittwoch, 9. Januar 2008, im Alter von 78 Jahren in Würzburg gestorben. 

Pfarrer Albert wurde 1929 in Bad Kissingen geboren. Bischof Dr. Julius Döpfner weihte ihn am 17. Juli 1955 in der Seminarkirche Sankt Michael in Würzburg zum Priester. Seine Kaplanszeit verbrachte Albert in Wald- büttelbrunn, Würzburg St. Josef, Kitzingen St. Johannes und in der Würzburger Juliusspitalpfarrei, bevor er 1963 Pfarrer von Aura/Saale wurde. 1966 wechselte Albert nach Kitzingen St. Vinzenz, wo er bis 1983 als Pfarrer wirkte. Von 1978 bis 1983 war er auch Stellvertreter des Dekans von Kitzingen, mehrere Jahre zusätzlich Präses für Liturgie und Kirchenmusik sowie Caritaspfarrer des Dekanats Kitzingen. 1983 wurde er Pfarrer der Würzburger Altstadtpfarrei Sankt Peter und Paul sowie der Hofpfarrei und war 19 Jahre als Seelsorger im Herzen der Bischofsstadt tätig. Dort belebte er unter anderem die Verehrung des heiligen Aquilins, dessen Geburtshaus zur Pfarrei Peter und Paul gehört. Seinen Ruhestand verbrachte Pfarrer Albert seit 2002 in Würzburg, wo er im Bürgerspital-Seniorenheim Sankt Maria als Hausgeistlicher wirkte.

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Nachruf unseres Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Peter Krämer beim Gedenkgottesdienst mit Pfarrer Heinrich Skolucki in St. Vinzenz am Samstag, 19. Januar 2008:


Herr Pfarrer Albert wurde am 11. Oktober 1929 in Bad Kissingen geboren. Am 17.Juli 1955 weihte ihn Bischof Julius Döpfner in Würzburg zum Priester.

Nach verschiedenen Kaplanstellen wurde er 1963 Pfarrer in Aura/Saale.

Am 20. Februar 1966 übernahm er die Pfarrstelle hier in unserer Pfarrei St. Vinzenz.

Es war dies eine Zeit des Aufbruches, in der die Ergebnisse des Konzils in die Pfarreiarbeit vor Ort umgesetzt wurden. Mit einem großen Angebot an Glaubensseminaren und Vorträgen, Jugendarbeit, Bibelabenden und anderen Veranstaltungen wurde „von Anfang an versucht, lebendige Gemeinde zu bauen“, wie Pfarrer Albert selbst in der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum unserer Kirche geschrieben hat. Wann immer es ging, war er bei den Veranstaltungen selbst dabei. In besonderer Weise galt dies für die Arbeit von Seniorenkreis und Frauenbund. Für ihre Anliegen hatte er immer ein offenes Ohr.

Uns, der damals „jungen Generation“, ging vieles nicht schnell genug. Aber es war Pfarrer Albert, der uns damals ermöglichte, Gottesdienst aktiv, auch mit eigenen Texten, mitzugestalten. Er war es, der mit uns die ersten Jugendmessen mit modernen Liedern feierte, ja uns ermunterte, so einen neuen Ton in die Liturgie zu bringen.

In Erinnerung bleiben auch seine gekonnt und präzise ausformulierten Predigten. Es war ihm ein Herzensanliegen, dass die heilige Messe stets würdig gefeiert wurde. Es war ihm wichtig, dass dazu auch die Ministranten und der Kirchenchor ihren Beitrag leisteten.

Unter seiner Federführung wurde unsere Vinzenzkirche – ursprünglich nur als Notkirche gedacht – renoviert und nach den Erfordernissen des Konzils umgebaut. Am 1. Oktober 1972 wurde unsere Kirche durch den damaligen Weihbischof Alfons Kempf geweiht.

Für die vielfältigen Aktivitäten in unserer Pfarrei standen ursprünglich nur die Räume im Turm und im Kirchenkeller, später dann ein provisorisches Pfarrheim am Galgenwasen zur Verfügung. Deshalb wurde das Pfarrheim gebaut und im Februar 1980 eingeweiht.

Am 4. November 1983 wechselte Pfarrer Albert auf die Pfarrstelle von St. Peter und Paul in Würzburg.

Auch nach seinem Weggang blieb er mit St. Vinzenz verbunden. Immer wieder begegneten wir uns in Würzburg auf dem Peterplatz vor seiner Kirche. Fast immer war Zeit für ein kurzes Gespräch.

17 Jahre hat Pfarrer Albert unsere Pfarrgemeinde geleitet. 17 weiße Rosen haben der Seniorenkreis und der Frauenbund neben sein Bild gestellt, Zeichen der Dankbarkeit für seinen Dienst hier in unserer Pfarrgemeinde.

Am 9. Januar hat Gott Pfarrer Albert zu sich heimgerufen.

Du guter und getreuer Knecht, geh nun ein in die Freuden deines Herrn.

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